Gesteinskörnungen
Schon die Römer benutzten die auf beiden Seiten des Rheins gelegenen Basaltvorkommen zu schweren Fundierungs- und Festungsbauten. Auch die Römerstraßen, eine der größten verkehrstechnischen Leistungen der Menschheit, sind aus Basalt. Das Gestein erschien den Römern eisenhart und nahezu unverwüstlich. Mit Recht, wie der heutige Zustand der Festungsbauten in Köln und Remagen eindrucksvoll illustriert. Die Basalt-Festungsmauern überstanden praktisch unbeschädigt die Jahrhunderte.
Mit der Zunahme des Verkehrsaufkommens gewann der Basalt als Straßenbaustoff eine immer größere Bedeutung. Aufgrund seiner besonderen Härte und hervorragenden Verwitterungsbeständigkeit war und ist der Basalt der ideale Baustoff für den Straßenbau.
Basalt ist, wie unser Firmenname schon sagt, auch unser Kernprodukt. Neben dem Basaltgestein vertreibt die BU aber auch die Gesteinsarten Andesit, Diabas und Grauwacke, die im Tagebau gewonnen werden. Die moderne Gesteinsgewinnung von heute hat jedoch nichts mehr mit dem „Steinbruch“ früherer Zeiten gemein. Es ist kaum noch etwas von der Schwere der Handarbeit, der Primitivität von Abbau- und Transporteinrichtungen zu erkennen. Der Einsatz innovativer Technik, modernster Maschinen sowie computergestützter Arbeitsabläufe gewährleisten heute die gleich bleibende und erstklassige Qualität unserer Natursteinprodukte. Nach der Sprengung wird das Gestein mittels Spezialgeräten zur Brecher- und Aufbereitungsanlage transportiert, wo dann die weitere Veredelung unserer Qualitätsprodukte für den Straßen-, Wege-, Beton-, Wasser- und Gleisbau erfolgt.


Basalt – der Stein für die Ewigkeit

Seinen Namen verdankt der Basalt der Landschaft Basan im Osten Palästinas.
Der zur Gruppe der Ergussgesteine gehörende Basalt ist ein grauschwarzes bis schwarzes Gestein vulkanischen Ursprungs. Durch das Erkalten der Lava entstanden häufig die für den Basalt typischen mehreckigen oft meterlangen Säulen; andere charakteristische Gesteinsausprägungen sind die Block-, Platten- und Nadelformen. Im Westerwald, im Siebengebirge und in der Eifel profilieren die Basalte die Geländeform. Sie prägen dort als Vulkanberge in mächtigen Strömen und Gängen das Landschaftsbild. Basalt ist farbbeständig, äußerst hart und verwitterungresistent.
Im Laufe der Jahrhunderte war der Basalt Werkstoff für eine Vielzahl von berühmten bildenden Künstlern. Deren Meisterwerke sind durch den hohen Härtegrad des Gesteins immer noch vortrefflich erhalten. Heute deckt der Basalt als „gesundes“ Gestein einen Großteil des Bedarfes an Zuschlagstoffen für die Bauwirtschaft und für den Straßenbau ab, aber auch im Deich- und Hafenbau ist er unentbehrlich.


Andesit – der robuste Baustoff der Natur

Der Andesit zählt, wie der Basalt auch, zur Gruppe der so genannten „jungen Ergussgesteine“. Benannt wurde das Gestein nach den südamerikanischen Anden. Typisch für das Gestein ist seine schwarze bis dunkelbraune Farbgebung. Andesit bildet mit anderen Ergussgesteinen wie bspw. Basalt das Panorama des Siebengebirges.
Weitere Vorkommen befinden sich in der Eifel und im Westerwald. Als Schotter oder Splitt ist er beinahe für jede technische Verwendungsmöglichkeit geeignet.


Grauwacke – das Gestein für höchste Ansprüche

Bei der Grauwacke handelt es sich um ein Sedimentgestein, das im Erdaltertum vor etwa 300 Millionen Jahren entstanden ist. Die Grauwacke gehört zur Gruppe der Trümmergesteine. Seinen Namen verdankt das Gestein seiner blau-grauen Farbgebung. Der in der Umgangssprache gebräuchliche Begriff „Wacke“ steht stellvertretend für raues Gestein. Die größten zusammenhängenden Grauwackegebiete liegen im Bergischen Land und im angrenzenden märkischen Teil des Sauerlandes. Die Grauwacke ist aufgrund ihrer hohen PSV-Werte, ihrer exzellenten Rauigkeit, sowie ihrer Frost- und Wetterbeständigkeit optimal für den Straßenbau geeignet. Diese Produkteigenschaften schätzen vor allem die zahlreichen öffentlichen Baulastträger und Bauunternehmer, so dass die Grauwacke einen festen und unverzichtbaren Bestandteil beim Bau von Straßen darstellt. Darüber hinaus findet die Grauwacke Anwendung im Beton-, Bahn-, Wasser- und Deponiebau.


Diabas – Ein Urgestein sorgt für Verkehrssicherheit

Diabas ist ein vulkanisches Ergussgestein aus dem Erdaltertum, das zu der Familie der Basaltgesteine gehört. Diabas ist meist grün gefärbt und wird deshalb im Sauerland auch als Grüngestein bezeichnet. Der Diabas kommt unter anderem im Sauerland und im Westerwald vor.

Zu den Eigenschaften des Diabases gehören seine ausgezeichnete Polierresistenz, seine Frost- und Verwitterungsbeständigkeit und seine hohe Druckfestigkeit. Diabas-Produkte eignen sich, neben dem Einsatz im Straßenbau, auch hervorragend für den Beton- und Wasserbau.